Wenn der September Spuren hinterlässt – Danke, Peter Machutta

Manche Monate kommen und gehen – andere bleiben. Für Peter Machutta war es immer wieder der September, der Weichen stellte, Geschichten schrieb und Verantwortung mit sich brachte. Im September 1993 wurde der Verein offiziell gegründet. Im September 1994 trat Peter als Mitglied Nummer 13 ein. Und im September 1995 übernahm er den Vorsitz. Drei September, die nicht nur Kalenderblätter waren, sondern Anfangspunkte einer außergewöhnlichen Vereinsgeschichte.

Drei Jahrzehnte Haltung, Herz und Verantwortung

Nach 30 Jahren Vorstandsarbeit tritt Peter nun in den wohlverdienten Vorstandsruhestand. Drei Jahrzehnte, in denen er nicht nur verwaltet, sondern gestaltet hat. In denen er nicht nur Verantwortung getragen, sondern Menschen mitgenommen hat. Und in denen aus einem Tauchverein weit mehr wurde als ein Ort für Flaschen, Flossen und Druckluft.

In seiner Abschiedsrede sagte Peter selbst:\

„Drei Jahrzehnte – das ist eine lange Zeit voller gemeinsamer Erfahrungen, Herausforderungen und vor allem vieler schöner Momente.“

Diese Worte waren mehr als ein Rückblick. Sie waren spürbar. Emotional vorgetragen, ehrlich gemeint – und begleitet von dem einen oder anderen verdrückten Tränchen. Nicht aus Wehmut, sondern aus Dankbarkeit.

Über den Verein hinaus: Tauchsport mit Wirkung

Peters Engagement endete nie an der Vereinsgrenze. Er hat den Tauchsport in NRW und in ganz Deutschland nachhaltig geprägt. In den Verbänden TSV NRW und VDST hatte sein Name Gewicht – und einen durchweg positiven Klang. Besonders in unserer Region hat er die Tauchlandschaft geprägt mit der Präsenz beim OKS ,Stadt Köln Sportamt, Bezirksrat  (ehemals: SBSV 6- Chorweiler) und beim VASA Köln e.V.. Dort stand er für Verlässlichkeit, Sachlichkeit, Erfahrung und eine klare Haltung.
Wo Peter mitarbeitete, wurde nicht nur diskutiert, sondern bewegt. Themen wurden vorangebracht, Strukturen gestärkt und Brücken gebaut. Immer mit dem Blick auf das große Ganze – und immer im Sinne des Sports.

Gemeinschaft statt Amt

Besonders wichtig war Peter stets der Zusammenhalt. In seiner Rede brachte er es treffend auf den Punkt:\

„Besonders stolz bin ich auf den starken Zusammenhalt, der unsere Gemeinschaft immer ausgezeichnet hat.“

Dieser Zusammenhalt war kein Zufall. Er war Ergebnis eines Führungsstils, der zuhörte, vertraute und Verantwortung teilte. Viele Projekte, viele Veränderungen – und auch schwierige Zeiten wurden gemeinsam getragen.

Danke, Edeltraut

Ein ganz besonderer Dank geht an Edeltraut. Dreißig Jahre Ehrenamt bedeuten unzählige Abende, Termine, Telefonate und Tage, an denen der Verein Vorrang hatte. Dafür brauchte es Geduld, Verständnis – und einen Menschen im Hintergrund, der all das mitgetragen hat.
Dass Peter dies in seiner Rede ausdrücklich würdigte, war folgerichtig – und zutiefst menschlich. Ohne Edeltraut wäre dieses Engagement so nicht möglich gewesen.

Abschied ohne Abschied

Peter geht aus dem Amt – aber nicht aus dem Herzen des Vereins. Oder, wie er selbst sagte:\

„Auch wenn ich das Amt nun abgebe, bleibe ich unserer Gemeinschaft weiterhin verbunden.“