Eiskalt, intensiv und extrem lehrreich AK TSR Apnoe Kurs am Hunsfels

Nach dem erfolgreichen Apnoe-Rettungstraining am 06.05. im warmen Becken der Sporthochschule ging es am vergangenen Wochenende (16. & 17. Mai) vom Hallenbad direkt in die nächste Liga: raus an den Hunsfels und rein ins (wirklich) kalte Wasser.

Die „Tauchflaschen“ veranstalteten dort einen zweitägigen AK TSR Apnoe Kurs, bei dem unter besten Bedingungen intensiv trainiert wurde. „Beste Bedingungen“ bedeutet in diesem Fall übrigens auch: 8–10 °C Wassertemperatur. Kurz gesagt ohne 7 mm Neopren läuft hier gar nichts.

Im Fokus standen anspruchsvolle Rettungs- und Sicherungstechniken:
Vom Sichern und Retten aus der Tiefe über das Begleiten von Streckentauchern bis hin zur kompletten Rettungskette inklusive Versorgung einer verunfallten Person im Wasser. Dabei zeigte sich einmal mehr, worauf es im Ernstfall wirklich ankommt: Ruhe bewahren, sauber zusammenarbeiten und sich blind aufeinander verlassen können.

Besonders spannend: Erstmals kam auch unser neues Schlauchboot zum Einsatz. Und das wurde nicht nur bestaunt, sondern direkt ordentlich gefordert, bei Rettungsmanövern, beim Bergen von Personen und beim sicheren Transport aus dem Wasser ins Boot. Fazit: Absolut praxisnah und ein echter Gewinn für unsere Ausbildung und Sicherheit.

Wer dachte, das Ganze sei „nur Training“, wurde schnell eines Besseren belehrt: Die Bedingungen waren fordernd, die Übungen intensiv und genau das machte den Kurs so wertvoll. Die Teilnehmer konnten ihre Fähigkeiten aus dem Training vom Anfang Mai weiter vertiefen und unter realistischen Bedingungen anwenden.

Neben all der Action blieb natürlich auch Zeit für Austausch, Fachsimpeln und das gemeinsame Fazit: Solche Trainings sind unverzichtbar für die eigene Sicherheit, das Vertrauen im Team und einfach für das gute Gefühl, im Notfall zu wissen, was zu tun ist.

Ein Wochenende, das gezeigt hat: Apnoetauchen ist nicht nur faszinierend sondern erfordert auch Können, Training und ein starkes Team.

Beitrag und Fotos/Videos von Sven Karsubke